Familien in Bayern

Interkulturelle Öffnung

 

Deutschland - eine multikulturelle Gesellschaft

Deutschland ist eine multikulturelle Gesellschaft geworden. Immer mehr Kinder wachsen mit einem sogenannten Migrationshintergrund auf.
Damit ist gemeint, dass entweder beide Elternteile nicht deutschsprachiger Herkunft sind oder dass nur ein Elternteil nicht deutschsprachiger Herkunft ist, in der Familie dennoch überwiegend in einer anderen Sprache gesprochen wird.

Viele Migrantenfamilien sind sehr gut integriert. Ein Teil zählt zu den sogenannten bildungsnahen Familien und ist gut situiert, Eltern haben selbst einen höheren Bildungsabschluss.

Zur Illustration seien einige Zahlen genannt.
In den Großstädten wie München, Augsburg und Nürnberg beträgt der Anteil der nichtdeutschsprachigen Bevölkerung 15 - 40 %.

 
 

München

Die Landeshauptstadt München hat 1.500.560 Einwohner (Stand 31.05.2015). Von diesen haben 610.546 Personen einen Migrationshintergrund. Das entspricht einem Anteil von 41% an der Gesamtbevölkerung. Auf Deutsche mit Migrationshintergrund entfallen (...) mehr
 

Nürnberg

2014 zählte Nürnberg, die zweitgrößte Stadt Bayerns, 516.770 Einwohner. Von diesen haben aufgrund der mit MigraPro erfolgten Zuordnung 218.349 Personen einen Migrationshintergrund. Das entspricht einem Anteil an der Gesamtbevölkerung (...) mehr
 

Augsburg

Augsburg hat 283.544 Einwohner (Stand 31.12.14). Die Anzahl der Personen mit Migrationshintergrund beträgt 123.105 (das entspricht 43,4% der Gesamtbevölkerung). Davon sind 54.285 Personen Ausländer (19,15%) und 68.817 Personen Deutsche (...) mehr
 

Dies bedeutet:

Kinder wachsen in einem interkulturellen Umfeld auf und müssen entsprechende Kompetenzen im sozialen Miteinander erwerben.
Auch Familienbildungsstätten reagieren auf diese gesellschaftlichen Veränderungen.



In den Einrichtungen der Familienbildung wird auf interkulturelle Verständigung besonders geachtet, um Verständis und Dialog zu ermöglichen, zu fördern und als bereichernd zu erleben. Je nach örtlichem Bedarf werden migrationsspezifische Angebote entwickelt, wie zum Beispiel

  • mehrsprachige Eltern-Kind-Gruppen
  • Deutschkurse für Mütter
  • (offene) Gesprächskreise
  • Sprachförderung
  • Gesundheitsförderung
  • unterstützende Angebote der Erziehung wie "Opstapje" oder "Elterntalk"
  • offene Treffs
Dafür werden je nach Zielgruppen spezifische Zugänge geschaffen, durch die neue Kooperationen entstehen: zum Beispiel mit Migrationsberatungsstellen, Kindertagesstätten und Ärzten.

 
 

Aktuell

Wichtigste Ergebnisse des Familienreports 2014

Hohe Bedeutung von Familie und Kindern Familie und Kinder stehen hoch im Kurs - inbesondere bei jungen Menschen: (...) mehr

Angebote für Flüchtlinge in Bayerischen Familienbildungsstätten

Mitgliedseinrichtungen der LAG Bayerischer Familienbildungsstätten haben auch Flüchtlingsfamilien im Blick und (...) mehr

Hoher Bekanntheitsgrad von Elternkursen

85% der Eltern von 0-3jährigen kennen örtliche Eltern-Kind-Gruppen oder Elternkurse. Es ist der höchste Bekanntheitsgrad von Angeboten im Bereich der Frühen Hilfen. Quelle: Deutschlandweite Elternbefragung des NZFH in den Jahren 2012/2013

Fachtagung "Projekt Kind - Kindheit nach Plan?!

Fr/Sa 26. - 27. Februar 2016 im Bildungszentrum  Kardinal-Döfner-Haus, Freising. Das Aufwachsen von Kindern (...) mehr

Vorankündigung - Nächste Sibe - Fortbildung

"Sibe - Sichere Bindungsentwicklung über den Lebenslauf begleiten und fördern" Die nächste Fortbildungsreihe für (...) mehr
 
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