Fachtagung "Projekt Kind - Kindheit nach Plan?!

Fr/Sa 26. - 27. Februar 2016 im Bildungszentrum  Kardinal-Döfner-Haus, Freising.

Das Aufwachsen von Kindern hat sich in den letzten Jahren gravierend verändert. Es findet immer länger und immer früher in Einrichtungen statt. Kindheit, aber auch Elternsein, ist durchgetaktet, wird gemanagt und optimiert.

Woher kommt dieser Richtungswechsel? Welchen Einfluss nehmen dabei Politik und Wirtschaft? Wie wirkt sich dies aus auf Kinder, auf Mütter und Väter?
Zu diesen Fragen erhalten Sie von kompetenten Expert/innen Informationen, erfahren Hintergründe und sind zum Gedankenaustausch eingeladen.

Der Blick in andere Kulturen und Gesellschaftsformen wird Sie zu hilfreichen Alternativen und Perspektiven anregen.

Zielgruppen: haupt- und ehrenamtlich in der Familienbildung und Familienpastoral Tätige, Fachkräfte aus Schulen und Kindertagesstätten, Interessenvertreter/innen und Eltern.
 
In Zusammenarbeit mit dem Bildungszentrum  Kardinal-Döfner-Haus, Freising, der Abteilung Profilbereiche der Erwachsenenbildung im EOM und der LAG Bayericher Familienbildungsstätten e.V. .
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Historie

EU-Projekt Parenting - Fit For Future

EU-Lernpartnerschaft 2012 - 2014

Die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Bayerischer Familienbildungsstätten e. V. ist Teil einer EU-Lernpartnerschaft mit dem Titel "Parenting - Fit For Future".

Gemeinsam mit Partnerorganisationen aus Österreich, der Schweiz, Luxemburg und Rumäniengehen wir der Frage nach wie Neue Medien in der Eltern- und Familienbildung sinnvoll eingesetzt werden können. Dabei wird ein besonderer Fokus auf die Erreichbarkeit von Vätern und von Familien mit Migrationshintergrund gelegt.
Elternbildung als Fachrichtung Kinder- und Jugendhilfe, sowie der allgemeinen Erwachsenenbildung leistet einen wertvollen Beitrag zum lebenslangen und lebensbegleitenden Lernen. Sie stärkt, unterstützt und begleitet Eltern bei ihren vielfältigen Erziehungsaufgaben durch qualitativ hochwertige Bildungsangebote. Eine möglichst große Vielfalt der Angebote ist ein wesentlicher Faktor, um entsprechend viele Eltern in den unterschiedlichsten Familienkonstellationen und Lebenssituationen zu erreichen. Immer mehr zeigt sich, dass besonders die Erreichbarkeit von Vätern und Migrant/innen zu einer großen Herausforderung wird.

Neue Medien stellen dabei ein wesentliches Instrumentarium dar. Eltern von heute sind zunehmend sogenannte „digital natives“, die bereits in diese digitale Welt hineingeboren wurden und für die diese Technologien fester Bestandteil des Alltags sind.

Die Lernpartnerschaft "Parenting – Fit For Future" nimmt sich dieser Thematik an und überprüft unterschiedlichste Neue Medien auf ihre Tauglichkeit für einen Einsatz in der Elternbildung, tritt mit Experten in Diskussion und analysiert best practise Beispiele. Erfolgsfaktoren werden festgemacht. Im ersten Projektjahr entstand auf Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnisse ein Leitfaden zur Nutzung Neuer Medien in der Elternbildung. Dieses Papier versteht sich als ein "Workingpaper in Progress" und wird im zweiten Projektjahr im Rahmen der Projekttreffen erweitert und ergänzt.

Nähere Informationen finden Sie unter
http://www.familienbildung-by.de/Wir über uns / Projekte der LAG

und auf der Projektseite
www.parenting-fitforfuture.eu

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Tagung - "Familien in der Rush-Hour des Lebens - Was Eltern und Kinder wirklich brauchen

Freitag, 7. Februar 2014, 13.30 Uhr bis Samstag, 8. Februar 2014, 13.00 Uhr
Tagungsort: Bildungszentrum der Erzdiözese München und Freising, Kardinal-Döpfner-Haus Freising

In Zusammenarbeit mit der Abteilung Profilbereiche der Erwachsenenbildung im EOM und der LAG Bayerischer Familienbildungsstätten e. V.
Die Tagung wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Eltern stehen vor der Herausforderung, dass sie sich gleichzeitig um ihre (kleinen) Kinder und um ihr berufliches Weiterkommen kümmern wollen und müssen. Der Spagat zwischen einer Erwerbswelt, die "strukturell rücksichtslos" gegenüber Familien ist und Kindern, die Nähe und Präsenz brauchen, ist zu meistern. Das stellt sie vor fast nicht lösbare Anforderungen.

Wie können Familien (gut) durch die Rush Hour kommen?
Sie erfahren von renomierten Experten

  • wie die Evolution unsere Kinder prägt
  • wie frühe Bindungsdefizite das spätere Leben belasten
  • welche Schutzfaktoren die Entwicklung unterstützen
  • wie Familie und Beruf neu ausbalanciert werden können
  • wie Erziehung zum Selbstwert gelingt.

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Fortbildung - sibe - Sichere Bindungsentwicklungen über den Lebenslauf begleiten und fördern

Im Oktober 2012 startete die Fortbildung  "Sichere Bindungsentwicklungen über den Lebenslauf begleiten und fördern (SIBE)" für Fachkräfte der LAG angehörenden Familienbildungsstätten und  Familienstützpunkten in Bayern. Der erste Fortbildungsdurchgang wurde mit einer feierlichen Zertifikatatsüberreichung abgeschlossen, zwei weitere Fortbildungsgruppen stehen kurz vor dem Abschluss.  Der nächste und letzte Fortbildungsdurchgang  findet ab 14. März 2014 in Nürnberg statt.
Die einzelnen Kurstermine finden Sie im Flyer - siehe unten - download.

Die 10- tägige Fortbildung umfasst Grundlagen, neueste Erkenntnisse und Transfermöglichkeiten für die praktische Arbeit mit Eltern und anderen Betreuungspersonen. Die Teilnehmer/innen erwerben die Zertifizierung zur "Fachkraft mit Zusatzqualifikation Bindungsentwicklung und -förderung".

Das Fortbildungsprojekt wurde vom Staatsinstitut für Frühpädagogik - ifp - entwickelt, sie wird vom Staatsinstitut für Familienforschung an der Universität Bamberg (ifb) evaluiert und erstreckt sich über je ein Semester. Die Fortbildung  wird gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen.

Die Grundvoraussetzungen für eine gesunde Entwicklung von Kindern sind: Gute und tragfähige Beziehungen und Bindungen zwischen dem Kind und seinen unmittelbaren Bezugspersonen, die Berücksichtigung seiner Individualität und eine anregende Entwicklungsumgebung. Zu den wesentlichen Aufgaben von Familienbildungsstätten gehört, eine gesunde Entwicklung von Kindern zu fördern und Mütter und Väter in ihren Beziehungs- und Erziehungskompetenzen zu stärken.

Namhafte Experten der Bindungsforschung wie Prof. Dr. Klaus Grossmann und Dr. Karin Grossmann (Universität Regensburg), Prof. Dr. Gabriele Gloger-Tippelt (Universität Düsseldorf), Dr. Anne-Katrin Künster (Universität Ulm), Prof. Dr. Gerhard Suess (HAW Hamburg), Dr. Michael Schieche (Kinderzentrum München) PD Dr. Fabienne Becker-Stoll und Dr. Julia Berkic (Staatsintitut für Frühpädagogik, München)  referieren zu Themen der Bindungsentwicklung über den Lebenslauf.

FACHTAG Sibe 26.09.2013

Fachtag Sibe - Sichere Bindungsentwicklungen über den Lebenslauf begleiten und fördern

Die LAG Bayerischer Familienbildungsstätten e. V. veranstaltete in Kooperation mit dem Staatsinstitut für Frühpädagogik - ifp, und dem
Konferenzzentrum der Hanns-Seidel-Stifung München einen Fachtag.

Termin
Uhrzeit
Ort

Gebühr
26. Sept. 2013
10.00 - 17.00 Uhr
Konferenzzentrum der Hanns-Seidel-Stifung
Lazarettstr. 33, 80636 München
20 €

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"wellcome" - Praktische Hilfe für Familien nach der Geburt

"Wellcome" ist ein  Serviceangebot für Familien, das bereits viele Auszeichnungen erhalten hat. Seit Oktober wird "wellcome" durch Familienbildungsstätten erstmals auch in Bayern angeboten.
 Während der ersten Wochen und Monate erhalten Sie individuelle, praktische Hilfe ca. zweimal in der Woche für 2 bis 3 Stunden.

mehr
haus der familie - München
Evang. Familien-Bildungsstätte "Elly Heuss-Knapp"
Fabi - Paritätische Familienbildungsstätte München
Evang. Familien-Bildungsstätte - Bayreuth
Evang. Familienbildungsstätte Nürnberg
Evang. Familienhaus Lauf e. V.

Sibe Fachtag für Absolventen der Fortbildung "Sibe"

In Kooperation mit dem Staatsinstitut für Frühpädagogik - ifp - veranstaltet die LAG Bayerischer Familienbildungsstätten e. V. am 07. Okt. 2015 in der Evang. Stadtakademie München einen Fach- und Praxistag für Absolventinnen und Absolventen der Fortbildung "sibe - Sichere Bindungsentwicklungen über den Lebenslauf begleiten und fördern".

Referenten: Dr. Karl-Heinz Kindler, Deutsches Jugendinstitut und
Dr. Michael Schieche, Kinderzentrum München

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